Archiv Circus



Mai 2016

Riesenerfolg für den Tierschutz in den USA:                                               Ringling schickt alle Circuselefanten „in Rente“

Das Circusunternehmen „Ringling Brothers and Barnum & Bailey” ist der größte Elefantenhalter außerhalb der Herkunftsländer. Bestand im März 2016: 40 Asiatische Elefanten. Der größte Teil der Herde wird schon seit vielen Jahren im „Ringling Brothers Center for Elephant Conservation“  (Florida) stationär gehalten, darunter auch neun Elefantenbullen aller Altersklassen. 11 Elefanten wurden zuletzt noch auf der Circustournee in zwei Gruppen mitgeführt.

Nachdem das Unternehmen im März 2015 angekündigt hatte, aufgrund eines veränderten Publikumsgeschmacks und wegen Problemen mit Tierschützern die Elefantennummern bis 2018 aus dem Programm zu nehmen und alle Elefanten in den „Ruhestand“ zu schicken, kam das Ende der Elefantenhaltung im Circus Ringling jetzt noch schneller: am 1. Mai 2016 fand die allerletzte Elefantenvorführung statt. Die 11 Elefantenkühe wurden danach in das „Center for Elephant Conservation“ transportiert, wo sie zusammen mit den bereits stationär gehaltenen Tieren in Zukunft leben sollen.

Elefanten-Schutz Europa begrüßt diese überraschende Entwicklung sehr. Sie bedeutet einen großen Gewinn an Lebensqualität für die 11 Elefantenkühe, die bisher jedes Jahr tausende Kilometer durch den ganzen Kontinent gekarrt wurden, sehr viel Zeit an Ketten verbrachten und Auslauf bestenfalls in kleinen Strompaddocks auf  Parkplätzen bekamen. Zudem bedeutet das Ende der Circushaltung hoffentlich auch, dass Ringling Elefantenkälber nicht mehr lange vor der Entwöhnung im Alter von ca. 1,5 Jahren gewaltsam von der Mutter trennen und für Circuskunststücke abrichten wird – dies war bisher gängige Praxis, um Elefantenkälber für ein Dasein als Circuselefant „fit“ zu machen.

Allerdings darf bei allem Fortschritt nicht aus den Blick geraten, dass die Haltungsbedingungen im „Ringling Brothers Center for Elephant Conservation“ den Ansprüchen an eine artgerechte, fortschrittliche Elefantenhaltung bisher nicht genügen (zahlreiche kleine, öde Paddocks; nächtliche Haltung der Kühe und Jungtiere an Ketten) und dass die hergebrachten, circusüblichen Trainingsmethoden auf Dominanzbasis und mit Gewaltanwendung dort weiter praktiziert werden. Auf einem anlässlich der Heimkehr der Circuselefanten veröffentlichten Video war zu sehen, dass im „Center for Elephant Conservation“  jedenfalls ein adulter (kastrierter) Elefantenbulle immer noch im direkten Kontakt gehalten wird – angesichts des Umstandes, dass Elefantenbullen (auch wenn sie kastriert oder teilkastriert sind) im direkten Kontakt eine tickende Zeitbombe darstellen, nur mit brutalen Trainingsmethoden unter Kontrolle gehalten werden können und dennoch fast immer (irgendwann) aggressiv gegen Menschen werden, ist das völlig unverantwortlich und zeigt deutlich, dass der Geist moderner Elefantenhaltung bei den Verantwortlichen von Ringling leider immer noch nicht angekommen ist.


März 2016
 
Elefanten-Schutz Europa unterstützt Initiative für ein Wildtierverbot in reisenden Circussen
 
Seit Februar unternimmt Hessen als drittes Bundesland den Versuch, mit einer Initiative im Bundesrat die Haltung bestimmter Wildtiere in reisenden Circussen zu beenden. Dies wird vom Verein ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V. ausdrücklich unterstützt, obwohl wir uns nicht generell gegen die Haltung von Elefanten in Menschenhand aussprechen. Entscheidend ist eine differenzierte Betrachtung der Haltungsumstände, insbesondere der Frage, unter welchen Bedingungen Elefantenhaltung den Dickhäutern möglichst viel natürliches Verhalten ermöglichen kann.
 
Da die uns vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse nachweisen, dass dies im reisenden Circus genausowenig möglich ist wie eine sicherheitsgerechte Unterbringung der Tierriesen, fordert unser Verein bereits seit seiner Gründung ein Verbot für die Haltung von Elefanten in Wandercircussen.
 
Es war und ist unser Ansatz, die Unmöglichkeit einer guten Elefantenhaltung im Circus aus wissenschaftlicher Sicht nachzuweisen und dadurch Öffentlichkeit sowie politische und behördliche Entscheidungsträger zu überzeugen.
So ergab eine Untersuchung unseres Vereins aus 2011, dass Afrikanische Elefanten im Circus fast immer unter besonderen Problemen wie Verhaltensauffälligkeiten (Stereotypen), Minderwuchs oder Deformierungen im Bewegungsapparat leiden. Eine andere Untersuchung zeigt die deutlich geringere Ausprägung von Stereotypien bei Zooelefanten gegenüber Circuselefanten, bei denen der Anteil an stereotypem Verhalten wesentlich höher ist.
 
Informationen zu unserer Vereinsarbeit zum Thema Elefanten im Circus finden Sie auf der Unterseite Wir über uns: Circus - unsere Ziele. Noch detailliertere Hintergrundinformationen zur Haltung von Elefanten im Circus sind ebeno veröffentlich wie ausgewählte Artikel über Circuselefanten.

August 2015

Schweizer National-Circus Knie und der US-amerikanische Circus Ringling in Zukunft ohne Elefanten

- Zwei Meilensteine für eine Zukunft der Elefantenhaltung ohne Tierquälerei -

Am 11. August 2015 verkündete der Schweizer Nationalcircus Knie die Entscheidung, ab 2016 auf Elefanten im reisenden Circusbetrieb zu verzichten. Nach Presseberichten soll diese Entscheidung nicht auf Druck von Tierschützern beruhen. Grund sei vielmehr, dass durch den krankheits- bzw. altersbedingten Tod der Elefantenkühe „Sumatra“ (ca. 53 Jahre), „Siri“ (ca. 52 Jahre) und „Patma“ (ca. 54 Jahre) innerhalb weniger Wochen im Juni und Juli 2015 die dauerhaft stationär gehaltene Elefantenherde in Knies Kinderzoo in Rapperswil (nahe Zürich) zu klein geworden ist. Nach Pressemeldungen will sich die Familie Knie zukünftig auf die Elefantenzucht und den Aufbau einer Elefantenfamilie im stationären Kinderzoo konzentrieren. Der Kinderzoo Rapperwil, der ebenfalls von der National-Circus AG betrieben wird, hatte erst 2015 eine moderne, ca. 6.000 m² große Elefantenanlage mit Stallungen für einen Zuchtbullen und Elefantenkühe eröffnet.

Das Ende der Elefantenhaltung im reisenden Circus Knie war tatsächlich seit längerem absehbar, denn die Anzahl der Elefanten, die mit dem Circus Knie auf Tournee gehen, sinkt seit Jahren. Nachdem im Sommer 2010 Elefantenkuh „Sabu“ nach mehreren Ausbrüchen aus Sicherheitsgründen in den Kinderzoo verbracht worden war und im Juni 2015 mit „MaPalaj“ ein weiteres Tier dauerhaft in den Kinderzoo zurück geholt wurde, blieben im Reisebetrieb nur noch die beiden älteren Kühe „Ceylon“ (45 Jahre“)  und „Dehli“ (48 Jahre). Altersbedingt war das Ende der Circuskarriere auch dieser Tiere nah, durch einen weiteren Todesfall hätte es hier zur Einzelhaltung kommn können.

Unabhängig von den dahinter stehenden Beweggründen ist die Entscheidung der Familie Knie, „Ceylon“ und „Dehli“ schon ab 2016 ein ruhiges Leben in der großen, modernen Elefantenanlage im Kinderzoo zu gönnen und damit den beiden alten Damen künftig den Reisestress und das Leben in spartanisch ausgestatteten, kleinen Strompaddocks zu ersparen, sehr zu begrüßen und für Europa richtungsweisend.

Damit folgt der Schweizer Nationalcircus einem Trend, den vor einigen Monaten der US-amerikanische Circus Ringling Brothers and Barnum & Bailys, der mit derzeit 43 asiatischen Elefanten allen Alters und beider Geschlechter der größte Elefantenhalter in der westlichen Welt ist, begonnen hatte.  Denn im März 2015 verkündete der Circus Ringling, ab 2018 auf Elefantennummern in seinen drei ständig auf Tournee befindlichen Circusunternehmen („Red Unit“ mit fünf Tieren, „Blue Unit“ mit acht Tieren und „Gold Unit“ mit zwei Tieren) zu verzichten und alle 15 derzeit reisenden Elefanten bis zu diesem Datum in die dem Unternehmen gehörende Zucht- und Altenstation in Florida bei Polk City zurück zu holen. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass die Mehrheit der Circusbesucher aufgrund eines veränderten Verständnisses für Tiere keine Elefantennummern mehr sehen wollten und dass die ständigen Proteste durch Tierschützer sowie die inzwischen in vielen Städten ergangenen Verbote von Circussen mit Wildtieren das Reisen mit Elefanten zu schwierig gemacht hätten.

Ein weiterer Beweggrund für diese Entscheidung dürften die inzwischen seit zwei Jahrzehnten andauernden, nach wie vor ungelösten Probleme mit Tuberkulose in der Ringling-Herde sein, denn immer wieder testen Ringling-Elefanten positiv auf diese auf Menschen übertragbare Krankheit, und zwar auch solche aus den drei reisenden Gruppen.

Für die Ringling-Elefanten ist das ein riesiger Erfolg, der gerade deshalb nicht selbstverständlich ist, da der Circus in seiner Elefantenstation in Polk City Elefanten züchtet.  Allerdings überwiegen die Verluste bei Ringling insgesamt die Nachzuchterfolge. Trotzdem könnte der Circus Ringling den Reisebetrieb mit Elefanten auch nach dem altersbedingten Tod der letzten Wildfänge jedenfalls noch eine Weile fortzusetzen, obwohl die damit verbundene, sehr frühe gewaltsame Trennung der Elefantenkälber von ihrer Mutter und das brutale Abrichten für die Circusnummern Tierquälerei darstellen. Ob das Unternehmen langfristig tatsächlich beabsichtigt, Elefanten in der für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Anlage in Florida weiter zu züchten und die zukünftig „arbeitslose“ Ringling-Herde auf Dauer zu behalten, wird sich zeigen.

Im übrigen wird auch in der stationären Einrichtung in Polk City der citrcustypische Direkte Kontakt mit den dort gehaltenen Elefantenkühen und Jungtieren praktiziert. Zudem sind die  dortigen Haltungseinrichtungen teils unzureichend. Es wäre aus Tierschutzgründen dringend erforderlich, möglichst viele Tiere in den beiden „elephant sanctuaries“ in Hohenwald, Tennessee (TES) und San Andreas, Kalifornien (PAWS), sowie in fortschrittlichen Zoos unter zu bringen.


Juli 2015

Problem: Objektive Presseberichterstattung über Circusse?!

Dass Elefanten in einem reisenden Circusunternehmen weder art- bzw. verhaltensgerecht noch sicher gehalten werden können, bewies einmal mehr der tödliche Angriff der einzeln gehaltenen Elefantenkuh des Circus Luna auf einen unbeteiligten Spaziergänger. Dies dringt auch zunehmend in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vor. Eine wichtige Rolle kommt dabei den Medien mit ihrem Bildungsauftrag zu.

Allerdings nutzen Medienvertreter ihre Chance, durch objektive Recherche und Berichterstattung "hinter die Kulissen" des Showgeschäfts mit reisenden Tieren zu schauen, bisher viel zu selten. Immer noch erhält die Lobby der Circusfreunde und - betreiber Gelegenheit, Halb- und Unwahrheiten über Presse und TV zu verbreiten, ohne dass eklatante Widersprüche hinterfragt werden. Elefanten-Schutz Europa setzt sich deshalb für eine objektive Berichterstattung über die Umstände ein, unter denen Elefanten im Circus gehalten, transportiert und vorgeführt werden. Hierfür drei Beispiele:

 

Beispiel 1

Am 05.06.2015 wurde im Online-Portal "Mittelhessen" ein Artikel veröffentlicht, in dem der Sprecher von Circus Krone anlässlich des Gastspiels in Marburg seine Zunft als die wahren Tierschützer ausgeben kann. Unwahrheiten wie das Ammenmärchen von Arterhaltung im Circus, der Herkunft der Krone-Elefanten und zu den Haltungsbedingungen wurden unhinterfragt abgedruckt.

Unser Verein dokumentiert die Haltungsumstände bei Circus Krone seit Jahren. Vereinsmitglieder waren auch in Marburg vor Ort und verschafften sich einen Endruck von der dortigen Situation. Elefanten-Schutz Europa schickte anschließend zur Richtigstellung einen Leserbrief an die Redaktion von Mittelhessen.

 

Beispiel 2

Auch öffentlich-rechtliche Sendeanstalten gehen Circuslobbyisten wiederholt "auf den Leim". Im Jahr 2008 dokumentierte der Journalist Volker Arzt gemeinsam mit dem circusnahen Wissenschaftler Dr. Immanuel Birmelin u.a. die Elefantenhaltung im Circus. Dr. Birmelin stellt Haltungsumstände und Kunststücke der Tierriesen als natürliches Verhalten dar. Dies gelingt ihm nur, weil der begleitende Journalist keine hinreichenden Informationen über das tatsächliche natürliche Verhalten von Elefanten eingeholt hatte, womit der Circus-Verhaltensforscher seine allein in Menschenhand getroffenen Feststellungen als "natürlich" darstellen kann. Derselbe Wissenschaftler hat übrigens der Elefantin "Baby"/"Benjamin" des Circus Luna trotz aller Warnhinweise bescheinigt, harmlos und mit ihren menschlichen Betreuern gut sozialisiert zu sein. Am 13.06.2015 tötete das Tier einen Menschen.

Der Bericht aus der Reihe "Manege frei" wurde in den letzten Jahren von mehreren Sendern ausgestrahlt, darunter ARTE und zuletzt im Mai 2015 vom WDR. Elefanten-Schutz Europa wandte sich daraufhin mit wissenschaftlichen Fakten in einem Leserbrief an den WDR-Intendanten Tom Buhrow, verbunden mit der Bitte, diesen fachlich nicht haltbaren Beitrag fortan nicht mehr auszustrahlen.

 

Beispiel 3

Zum Problem für Circustiere und die Wahrnehmung der Öffentlichkeit werden auch Fälle, in denen Behördenvertreter entgegen aller Erkenntnisse Circussen weiter bescheinigen, Elefanten angemessen zu halten und auszubilden, obwohl sie selbst kein Fachwissen über Rüsseltiere besitzen. Davon sind auch manche Amtsveterinäre nicht ausgenommen, denn die wenigsten davon sind auf Wildtiere spezialisiert.

Unrühmlich machte im Januar 2015 einmal mehr der Amtsleiter des Veterinäramtes Friedberg (Wetteraukreis, Hessen) von sich reden. In einem Leserbrief an die Wetterauer Zeitung äußerte er sich zu einem der seltenen circuskritischen Zeitungsartikel. Darin legte er dar, wie gut es Circustieren und auch Elefanten im Circus gehe und dass dies sichergestellt werde, weil Amtstierärzte wie er sich davon regelmäßig selbst überzeugten. Die Argumente der Wildtierhaltungsgegner wurde als Stimmungsmache ohne jegliche fundierte Argumentation abgetan. Der Circus Universal-Renz hat sein Winterquartier samt Elefanten in Friedberg, und auch ein weiterer Renz-Abkömmling hatte eine Elefantin zeitweise dort eingestellt. Diesen Elefanten haben die Kontrollen des Veterinäramtes Friedberg nicht geholfen. Innerhalb kurzer Zeit verstarben drei Asiatenkühe. Zwei Afrikanerinnen standen anderthalb dort Jahre beschäftigungslos unter primitiven Bedingungen, weil sie zu aggressiv für Circusvorführungen geworden waren.

Elefanten-Schutz Europa beantwortete den Leserbrief des Amtstierarztes mit einem eigenen Leserbrief an die Wetterauer Zeitung.

Juni 2015

Circuselefant bei Ausbruchsversuch misshandelt

Am 13.06.2015 brach die Elefantenkuh „Baby“/“Benjamin“ aus dem Circus Luna in Buchen (Baden-Württemberg) aus ihrem Gehege aus und tötete einen unbeteiligten Mann. Nur wenige Tage später versuchte im niederländischen Wilnis eine Elefantenkuh des deutschen Circus Renz-International, aus ihrem Gehege auszusteigen. Das Tier konnte von einem Circusarbeiter nur mit heftigen Stockschlägen gegen den Kopf davon abgehalten werden. Der Vorfall ist unter den folgenden Links im Video zu sehen:

https://www.facebook.com/danny.versluis.7/videos/960217907363659/?pnref=story

http://www.telegraaf.nl/binnenland/24183003/__Olifant_Circus_Renz_mishandeld__.html

Die Bilder zeigen deutlich, dass die Absperrungen aus Stromdraht bzw. Elektroband, die fast jeder Circus verwendet, um Außengehege für Elefanten zu schaffen, in keiner Weise ausbruchssicher sind. Es überrascht nicht, dass der Vorfall in Wilnis bereits der 7. dokumentierte Ausbruch bzw. Ausbruchsversuch eines Circuselefanten in Europa im Jahr 2015 ist. Die Dunkelziffer liegt mit Sicherheit höher.

Insofern ist schlicht falsch, was das „Aktionsbündnis Tiere gehören zum Circus“ in einer Pressemitteilung als Reaktion auf den tödlichen Unfall mit Circuselefant „Baby“ behauptet. Dieses Bündnis unkritischer Circusfreunde und -betreiber verbreitet, von Elefanten, die sich in ihrem Gehege oder unter der Aufsicht ihrer Betreuer befänden, gehe keine Gefahr aus. Das ist schon deshalb nicht richtig, weil „Baby“ selbst vor dem tödlichen Angriff drei Menschen schwer verletzt hat, während sie unter Aufsicht ihres Tierlehrers stand - und nicht etwa bei einem ihrer zahlreichen früheren Ausbrüche. Zum anderen muss angesichts des Fehlens stabiler Zäune jederzeit damit gerechnet werden, dass sich ein Circuselefant selbstständig macht. Ein drittes Argument wiegt am schwersten: Elefantenpfleger und -trainer sind selbst am meisten gefährdet, durch einen Zoo- oder Circuselefanten verletzt oder getötet zu werden. Das hohe Unfallrisiko bei der Arbeit mit Elefanten ist auch der Grund, warum immer mehr fortschrittliche Zoos auf die Haltung im sicheren Geschützten Kontakt umsteigen und es ihrem Personal verbieten, zu den Elefanten ins Gehege zu gehen.

Hinzu kommt, dass viele „Elefantenpfleger“ im Circus diese Bezeichnung nicht verdienen. Zumeist handelt es sich dabei um Billigarbeiter aus Nordafrika oder Osteuropa ohne jede Qualifikation zur Arbeit mit Tieren, geschweige denn Elefanten. Die Sprecherin des Circus Renz-International gab im Presseinterview dann auch unumwunden zu, dass ihr Mitarbeiter, der zum Zeitpunkt des Ausbruchsversuchs zur Beaufsichtigung der Elefanten abgestellt war, erst seit zwei Wochen (!!) für den Circus arbeitete. Dass ein „Elefantenpfleger“ ohne Ausbildung und Erfahrung mit Elefanten allgemein sowie insbesondere ohne Kenntnis der einzelnen Elefanten nicht einmal in der Lage ist, für seine eigene Sicherheit zu sorgen, liegt auf der Hand. 

Es bleibt zu nur hoffen, dass die Politik endlich tätig wird, um die Gefahr durch Elefanten im Circus und das Leid der Tiere zu beenden und die Haltung von Elefanten im Circus verbietet.


Januar 2015

Riesenerfolg für den Tierschutz in den Niederlanden und Mexiko:            Verbot von Elefantenhaltung im Circus kommt!

Nachdem Belgien bereits Ende 2011 die Haltungsvorschriften für Circuselefanten derart verschärft hat, dass dies de facto einem Verbot gleichkommt, ziehen jetzt die Niederlande nach. Am 14. Dezember gab das niederländische Wirtschaftsministerium bekannt, dass das Kabinett ein Verbot für die Haltung von Wildtieren für Circusse beschlossen hat, das am 15. September 2015 in Kraft treten soll und alle Wildsäugetierarten umfasst, d.h. neben Tigern, Giraffen, Seelöwen, Affen und Flusspferden auch beide Elefantenarten. Begründet wird diese Maßnahme damit, dass die Beeinträchtigungen des Tierwohls, das die Haltung in einem reisenden Circus mit sich bringt, nicht durch Unterhaltung und Aufrechterhaltung einer Tradition zu rechtfertigen sei.

Ebenso positive Nachrichten gab es nur wenige Tage vorher aus Mexiko: Nachdem im Laufe des Jahres 2014 bereits 12 der 31 mexikanischen Staaten sowie die Stadt Mexiko City Tierhaltung im Circus verboten hatten, beschloss der Mexikanische Kongress ein nationales Circustierverbot. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens ist aber noch offen.

Angesichts der lebenslangen Leiden, die Elefanten im Circus erleiden müssen, und der Gefährdung von Menschenleben, die von Elefantenhaltung im direkten Kontakt ausgeht, ist ein Verbot der Elefantenhaltung im Circus auch für Deutschland dringend erforderlich. 


Herbst 2014

Trächtigkeit im Circus? Direktor Weisheit hält Bürger und Presse zum Narren

Anfang November 2014 verbreitete sich das Gerücht, die Asiatische Elefantenkuh „Ghandia“ vom sich derzeit Circus Afrika nennenden Unternehmen des Hardy Weisheit könnte tragend sein. In einem Artikel berichtet sogar die sächsische Freie Presse über ihren „Zustand“. Mit Jahrgang 1970 ist „Ghandia“ derzeit ca. 44 Jahre alt. Das vom Direktor mit 38 Jahren angegebene Alter ist entweder seinen unzureichenden Rechenkünsten geschuldet oder liegt daran, dass 38 nach menschlichen Maßstäben in einer PR-Aktion besser zu einer Spätgebärenden passen könnte als 44. Übrigens haben sich nicht nur der Name des Unternehmens und das Alter der Elefantin verändert, sondern auch ihr Name – derzeit wird sie als „Rani“ vorgestellt.                                                                                                                                                    Im besagten Artikel heißt es, dass Direktor Hardy Weisheit von einer Schwangerschaft ausgeht. Er wird zitiert: „Wir haben von Januar bis März im Jahr 2013 ein Gastspiel in Spanien gegeben. Da hat sich Rani (gemeint ist „Ghandia“, Anm. der Redaktion) mit dem spanischen Elefantenbullen Max angefreundet - und davon wahrscheinlich ein vierbeiniges Souvenir mitgebracht.“ http://www.freiepresse.de/KULTUR/VOGTLAND/Wir-werden-fuer-alle-Faelle-schon-mal-eine-Baby-Stube-einrichten-artikel9024788.php

Was ist dran an diesen Babygerüchten?

Fakt ist, dass die letzte Geburt eines Elefanten in einem europäischen Circus im Jahr 1980 erfolgte („Baby“ im Circus Kendler, derzeit beim kroatischen Circus Gärtner im Bestand). Fakt ist auch, dass die wild geborene „Ghandia-Rani“ seit ihrem Import  vor rund vier Jahrzehnten keinen Bullen mehr zu Gesicht bekommen hat und die Windbestäubung beim Elefanten bisher nicht nachgewiesen wurde.

Aber dieser Bulle Max…  Max ist doch ein häufiger Name – könnte es nicht sein, dass…

Nein, könnte es nicht. Max mag ein häufiger Name unter Menschen sein, unter den europäischen Circuselefanten ist es keiner. Dieser Elefantenbulle „Max“ existiert nicht, nicht in Spanien und auch nicht anderswo in Europa in irgendeinem Circus. Das kann jeder herausfinden der in der Lage ist bis Zwei zu zählen, denn die beiden letzten Circusbullen in Europa heißen „Mambo“ und „Moritz“ und sind auch noch Afrikaner.

…aber vielleicht  in irgendeinem Zoo?

Wenn man von „Maxim“ im französischen Zoo Le Pal absieht, zu dem die Kuh ganz sicher keinen Kontakt hatte, bleibt als einziger „Max“ ein Elefant im britischen Zoo Whipsnade. Dieser Bulle hat regelmäßig Zugang zu Weibchen - wo er von seiner Mutter „Karishma“ gesäugt wird, denn „Max“ ist am 12.10.2014 ein Jahr alt geworden. Der einzige erwachsene „Max“ der letzten Jahre war ein ehemaliger Afrikanischer Circusbulle, der seinen viel zu kurzen Lebensabend im französischen Zoo La Teste beendet hat. Geschädigt durch sein Circusdasein verstarb er bereits vor dreieinhalb Jahren.

Bei derartiger Faktenlage ist es fast unnötig zu erwähnen, dass nur wenige Elefantenkühe nach dem 20. Lebensjahr überhaupt noch erstmals trächtig werden und wenn doch, häufig unter unter Geburtskomplikationen leiden, infolge derer sehr häufig die Kälber sterben, mitunter auch die Mütter selbst. Herr Weisheit hält seit Jahrzehnten Elefanten – ein Umstand, der im Übrigen in Deutschland jenseits jeglicher Qualifikation leider ausreicht, um den erforderlichen Sachkundenachweis zu erbringen und Wildtiere wie Elefanten halten zu können. Doch vielleicht sollte man nicht so hart mit Hardy Weisheit ins Gericht gehen, wo es doch Grund zur Annahme gibt, dass Herr Weisheit über das Erstzuchtalter von Elefanten schlicht nicht genug weiß. Erstaunlich ist nur, dass solche „Meister der Illusion“ es auch im 21. Jahrhundert immer noch schaffen, Freunden der Wildtierhaltung im Circus, aber auch Journalisten und Behördenvertretern in Bezug auf Elefanten regelmäßig einen Bären aufzubinden.


März 2014

Ausbruch dreier Circuselefanten in St. Charles, Missouri/ USA

Am Nachmittag des 22. März 2014 ereignete sich beim jährlichen Moolah Shrine Circus in der US-amerikanischen Stadt St. Charles (nahe St. Louis) ein schwerer Zwischenfall mit drei älteren Asiatischen Elefantenkühen, die vom Circus Carson & Barnes an den Hanneford Family Circus ausgeliehen waren und von Louie und Tabitha DelMoral vorgeführt wurden. Presseberichten zufolge entkamen die Tiere kurz vor einem Elefantenreiten für Kinder und randalierten für 45 Min. auf einem Parkplatz, bevor das Circuspersonal sie wieder unter Kontrolle bringen konnten. Wie durch ein Wunder kam dabei kein Mensch zu Schaden; lediglich mehrere Autos wurden beschädigt. Die vorgesehenen Auftritte mit den Elefanten an jenem Wochenende wurden abgesagt.

Da es aufgrund der Körperkraft von Elefanten unmöglich ist, diese Tiere unter den Bedingungen eines reisenden Circus ernsthaft ausbruchssicher unter zu bringen, stellt dieser Vorfall nur das vorläufig letzte Ereignis aus hunderten ähnlichen „Zwischenfällen“ weltweit dar. Im September 2013 führte ein Ausbruch der Afrikanischen Elefantenkuh im französischen „Cirque d’Europe“ zur Katastrophe, als sie einen 84-jährigen Unbeteiligten tötete. Die einzige Möglichkeit, solche Tragödien in Zukunft zu vermeiden, stellt ein Verbot der Elefantenhaltung in Circussen dar.


Januar 2014

Joy Gärtner:

Todesgefahr durch Circuselefanten beim Circusfestival in Monte Carlo

Im Januar 2014 wird Joy Gärtner mit seinen Elefantenkühen beim 38. Internationalen Circusfestival in Monte Carlo auftreten. Während seine Darbietung in der Manege gefeiert werden wird, wird kaum jemandem im Publikum bekannt sein, dass die Elefantenhaltung der Gärtner-Familie eine dunkle Geschichte von Todesfällen und Tierquälerei ist, die bis in die Gegenwart reicht. Denn Elefanten sind keine sanften Riesen oder lustige Clowns, sondern Wildtiere, die wegen ihrer Gefährlichkeit in einem Circus nichts zu suchen haben. Die Liste der Menschen, die durch vermeintlich dressierte Elefanten in Zoos und Circussen auf der ganzen Welt getötet oder verletzt wurden, ist unendlich lang; die jüngsten Todesfälle ereigneten sich im August 2013 in Frankreich (84-jähriger durch einen ausgebrochenen Circuselefanten getötet) und im Oktober 2013 im Dickerson Park Zoo in Springfield/USA (Elefantenmanager von einer Elefantenkuh angegriffen und tödlich verletzt).

Die Gärtner-Familie ist „berühmt“ dafür, auch gefährliche Elefanten zu erwerben, was schon beide Eltern von Joy Gärtner mit dem Leben bezahlten. 1982 wurde seine Mutter, Chiara Gärtner, von einem Elefanten getötet, 1996 auch sein Vater Josef Gärtner. Die Elefantenkuh „Sabi“, die Josef Gärtner zu Tode quetschte, wurde danach getötet – ein typisches Schicksal für „Killerelefanten“, mit denen im Circus niemand mehr etwas anfangen kann.

Auch in der heutigen Elefantengruppe von Joy Gärtner sind Elefantenkühe dabei, die für Menschen gefährlich sind. „Pira“, „Belinda“ und „Diana“ stammen aus dem deutschen Skandal-Circus Giovanni Althoff, wo zwei der drei Elefantinnen vor der Übernahme durch Joy Gärtner 2005 schon jahrelang nicht mehr in der Manege aufgetreten waren, weil Giovanni Althoff die Tiere nicht ausreichend im Griff hatte. Auch Elefantenkuh „Bebe“, die Joy Gärtner im September 2011 vom spanischen Circus Americano (Familie Faggioni) übernahm, konnte dort schon seit ca. 2006 nicht mehr vorgeführt werden – was auch der Grund war, weshalb der Circus zunächst jahrelang vergeblich versuchte, sie loszuwerden, bis Joy Gärtner sie nahm.

Joy Gärtner interessiert das alles wenig, obwohl er es aus seiner Familiengeschichte besser wissen müsste, und führt seine Elefanten nicht nur in der Manege vor hunderten Besuchern vor, sondern marschiert mit ihnen auf Straßenparaden durch Städte. Im Sommer 2012 führte diese Ignoranz dazu, dass es bei einem Gastspiel beim Circus Courtney Bros. in Irland zweimal fast zur Katastrophe kam: Über den Ausbruch von „Bebe“ am 27.03.2012 in Cork und nur vier Tage später den Streit zweier Elefanten, bei dem ein Mensch schwer verletzt wurde und fast starb, wurde in der irischen Presse ausführlich berichtet. Im Dezember 2012 kam es zum nächsten dramatischen Zwischenfall, als bei einem Gastspiel in Riga ein Sohn von Joy Gärtner von einem Elefanten verletzt wurde. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein, das mit der absurden Begründung, das Geschehen sei eine interne Angelegenheit der Familie Gärtner, da die Familie die Elefanten versorge, ohne Ergebnis endete.

Die Börden sehen diesem Treiben untätig zu, und auch in Monte Carlo wird die rabenschwarze Vergangenheit und die aktuelle Gefahr für Circusleute und Besucher zugleich totgeschwiegen und vertuscht. Dabei ist es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Mensch zu Schaden kommt. Das Publikum weiß von diesen Zuständen nichts. Den ahnungslosen Besuchern werden immer noch Elefantendarbietungen als harmloser Spaß „verkauft“, der Mensch und Tier gleichermaßen Freude bringe, und oft genug werden solche Nummern wider besseres Wissen immer noch mit Preisen ausgezeichnet. Es ist überfällig, dass Politik und lokale Behörden endlich handeln und die Elefantenhaltung im Circus verbieten!


Dezember 2013

Noch mehr ausgebrochene Zirkuselefanten:                                                       Circus Afrika (Hardy Weisheit) und Circus Amedeo Orfei (Italien)

Anfang Dezember sorgten schon wieder ausgebrochene Zirkuselefanten für Schlagzeilen. Am 02.12.2013 konnten mal wieder zwei Elefantenkühe aus dem Winterquartier des Circus Afrika (Africa`s Big Circus/ Circus Monte Carlo) von Hardy Weisheit in Zeitz (Sachsen-Anhalt) entkommen und beschädigten einen Laternenmast und einen Stromkasten. In einem Bericht der Lokalpresse wunderte der Ausbruch Anwohner nicht, da das Freigehege der Elefanten (wie üblich!) völlig unzureichend nur mit einem Bindfaden gesichert gewesen sei.

Nur wenige Tage später, am 06.12.2013, sorgte frei umherlaufende eine ältere Asiatenkuh des Circus Amedeo Orfei in Rom/Italien für Panik. Das Tier konnte erst zwei Stunden nach seinem Entkommen von Zirkusleuten und der Polizei gestellt werden. Nach Presseberichten kam es bereits am 07.11. zu einem ähnlichen Vorfall, wobei unklar ist, ob es sich um das gleiche Tier handelte.

In beiden Fällen ist außer Sachschaden nichts passiert. Das ist allerdings reines Glück – dass frei umherlaufende Elefanten zur tödlichen Gefahr werden können, hat zuletzt im September 2013 der tragische Tod eines 84-jährigen Passanten im französischen Lizy-sur-Ourc, der der ausgebrochenen Afrikanerin „Tanya“ des „Cirque dÈurope“ in die Quere kam, gezeigt. Es ist ein Skandal, dass die Behörden Hardy Weisheit, der in den letzten Jahren unter verschiedenen Namen unterwegs war und derzeit als „Circus Afrika“ auftritt, noch nicht die Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz entzogen haben, obwohl seine Elefanten durch ständige Ausbrüche dokumentieren, dass dieser Zirkus Elefanten nicht sicher halten kann und damit ständig Menschenleben in Gefahr bringt!

Juli 2013

„Perfekte Tierhaltung“ im Circus Krone?

Aktuelle Bilder der Elefantenhaltung im Circus Krone vom Gastspiel in Mannheim am 29./30.06.2013 finden sich auf der ... weiterlesen

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Juni 2013

Zum Tod der Elefantenkuh „Mädi“ (Circus Mustang) in Estland

Am 07. Juni 2013 starb die ca. 45-jährige Asiatische Elefantenkuh „Mädi“, seit Frühjahr 2013 in Estland beim Circus Tuuril engagiert und vorgeführt von Rene Renz. Die Elefantin kollabierte ... weiterlesen

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30. Oktober 2012

Norwegen - bald das nächste Land ohne Elefanten im Circus?

Elefanten-Schutz Europa klärt seit Jahren darüber auf, dass Elefanten im reisenden Circus unmöglich artgerecht gehalten werden können. Weder soziale Bedürfnisse noch.... weiterlesen

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03. August 2012

Elefanten-Schutz Europa kritisiert Elefantenhaltung im Zirkus Charles Knie

Der Zirkus Charles Knie hat dieses Jahr die drei Asiatischen Elefanten „Baby“, „Jumba“ und „Mala“ mit ihrem italienischen Dompteur Elvis Errani engagiert, nachdem...weiterlesen

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02.05.2012
Tod im Circus: Mit „Colonel Joe“ (Circus Krone) stirbt der vierte deutsche Circuselefant in sechs Monaten

Der Asiatische Elefantenbulle „Col. Joe“ wurde ca. 1964 wild in Indien, Asien, geboren und im selben Jahr in die USA, in den Jungle Land Zoo (L. Goebel), CA, importiert. Ein Jahr später.... weiterlesen

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Februar 2012
 
Tod im Circus Universal-Renz: "Maya"
Die Asiatische Elefantenkuh „Maya“ brach bei einem Gastspiel des Circus Universal Renz in Recklinghausen im Oktober 2011 zusammen und konnte nur mit Hilfe eines Gabelstaplers wieder aufgerichtet werden. Dennoch wurde das gesundheitlich stark angeschlagene Tier noch bis Ende Dezember vom Circus von Gastspielort zu Gastspielort mitgeschleppt. Erst nach einem Auftrittsverbot in Duisburg im Dezember 2011 wurde „Maya“ ins Winterquartier im hessischen Friedberg gebracht und dort medizinisch behandelt. Die Behandlung schlug jedoch nicht an, das Tier verweigerte letztlich die Nahrungsaufnahme. Sie mußte am 12.02.2012 eingeschläfert werden. „Maya“ wurde nur 41 Jahre alt.
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19.01.2012
Elefantenkuh "Mausi" gestorben
Seit acht Jahren setzte sich Elefanten-Schutz Europa e.V. für die schwer kranke  Elefantenkuh "Mausi" ein, die im deutschen Circus Voyage gehalten wurde...weiterlesen

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Januar 2010

Hilfe für "Mausi"

Seit langem war unserem Verein die Elefantenkuh „Mausi“ des erst Ende der 1990er Jahre gegründeten Circus Voyage bekannt. Ihr Schicksal kann durchaus als beispielgebend... weiterlesen